We con the world

Wir betrügen die Welt



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Wie kommt es, dass mit einer türkischen Hilfsflotte für Gaza weit über hundert Passagiere aus vielen Ländern mitreisen? Man wusste, dass Israel etwas unternehmen würde. Also brachte man eine ganze Menge Menschen zusammen, die eines Sinnes sind und wartet einmütig auf die Dinge die da kommen müssen.

Wen wundert es nun, dass danach die "Zeugenaussagen" ebenso wie "ein Mann" lauten? Ginge es um eine ganz andere Sache, würde jeder Richter eine solche Strategie problemlos durchschauen. Diesen Passagieren generell bösen Willen vorzuwerfen, dürfte die Sache aber nicht wirklich treffen. Aus deren Sicht sind die Rollen "gut" und "böse" klar verteilt (nebenbei: Im Zusammenhang mit dem jüdischen Volk, ist das ein richtiger Klassiker: die Juden sind die Teufel). Selber gehört man ja zu den Guten. Doch was ist Gut und was ist Böse. Doch um das einigermassen beurteilen zu können, müsste man die Wahrheit wissen. Wahrheit würde letztlich ein in sich stimmiges, unendlich grosses Puzzle darstellen.
Im Westen dreht sich die Frage oft um das "was" man glauben soll. Da gibt es aber ein unüberwindbares Problem: Wie soll man das "was" beurteilen können, von dem man nichts weiss? Ich meine wissen - nicht annehmen. Das funktioniert nicht. Der Volksmund weiss hier Rat: "Trau, schau, wem". Es geht um das "wer". Wer ist glaubwürdig? Diejenigen, die mit Finanzen zu tun haben, nennen Vertrauen das A und O. Das hört sich einfach an, aber was ist, wenn die Überzeugung vorliegt, dass Juden immer lügen? Vielleicht ist es ja umgekehrt?


 
Aktualisierung: 20.02.2011 - 18:15 / Redakteur: Webmaster
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